top of page

Margin im Trading: Bedeutung, Berechnung und Risiken einfach erklärt

  • 20. Juli
  • 9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Juli

Aufgerollte US-Dollar-Scheine mit Vorhängeschloss als Symbol für die Margin im Trading


Wer mit Futures, CFDs oder anderen gehebelten Finanzprodukten handelt, begegnet früher oder später dem Begriff Margin. Auf der Handelsplattform erscheint sie meist als Prozentwert oder als Geldbetrag, der für eine Position benötigt wird. Was diese Zahl tatsächlich aussagt, bleibt jedoch häufig unklar.


Die Margin ist eine Sicherheitsleistung, die für das Eröffnen oder Halten einer gehebelten Position erforderlich ist. Sie ist keine gewöhnliche Handelsgebühr und entspricht auch nicht automatisch dem maximal möglichen Verlust. Besonders bei Futures wird die Margin nicht als Anzahlung auf den vollständigen Kontraktwert verstanden, sondern als Sicherheit für die Verpflichtungen aus der offenen Position.

Genau diese Unterscheidung ist wichtig. Eine niedrige Margin kann den Eindruck erwecken, eine Position sei günstig oder mit wenig Kapital kontrollierbar. Tatsächlich kann dahinter jedoch ein erheblich größerer Positionswert stehen.



Was bedeutet Margin beim Trading?


Die Margin ist der Kapitalbetrag, den ein Broker oder eine Clearingstelle für eine offene Position verlangt. Dieser Betrag wird auf dem Handelskonto gebunden und steht daher nicht mehr vollständig für weitere Positionen zur Verfügung. Wird die Position geschlossen, wird die gebundene Margin grundsätzlich wieder freigegeben. Das Konto wurde bis dahin allerdings bereits durch Gewinne, Verluste und Handelskosten verändert. Die Margin selbst wird also nicht wie eine Gebühr verbraucht. Sie dient vielmehr als finanzieller Puffer für mögliche Verluste.


Wie hoch die erforderliche Margin ausfällt, hängt unter anderem ab von:

  • dem gehandelten Finanzprodukt,

  • der Größe der Position,

  • dem jeweiligen Basiswert,

  • den Vorgaben der Börse oder des Brokers,

  • der aktuellen Marktvolatilität,

  • und teilweise davon, ob eine Position nur innerhalb eines Handelstages oder über Nacht gehalten wird.


Der genaue Betrag wird normalerweise vor der Orderaufgabe in der Handelsplattform angezeigt. Trotzdem sollte ein Trader verstehen, wie diese Zahl zustande kommt. Denn die technische Möglichkeit, eine Position zu eröffnen, sagt noch nichts darüber aus, ob sie auch zur eigenen Kontogröße passt.



Margin, Positionswert und Hebel hängen zusammen


Bei Produkten, deren Margin als Prozentsatz des Positionswerts angegeben wird, lässt sie sich vereinfacht so berechnen:


Erforderliche Margin = Positionswert × Margin-Satz


Ein Beispiel:

Ein Trader eröffnet eine Position mit einem Marktwert von 20.000 Euro. Die Marginanforderung beträgt fünf Prozent.


20.000 Euro × 5 Prozent = 1.000 Euro Margin


Mit 1.000 Euro gebundenem Kapital wird in diesem Beispiel eine Position im Wert von 20.000 Euro bewegt. Daraus ergibt sich rechnerisch ein Hebel von 20:1.

Der umgekehrte Zusammenhang lautet:


Hebel = 1 ÷ Margin-Satz


Eine Margin von zehn Prozent entspricht vereinfacht einem Hebel von 10:1. Bei fünf Prozent beträgt der Hebel 20:1. Je niedriger die Marginanforderung ausfällt, desto größer ist damit grundsätzlich der mögliche Marktwert im Verhältnis zum gebundenen Kapital. Das klingt zunächst effizient. Die Kursbewegung bezieht sich jedoch auf den vollständigen Positionswert und nicht nur auf die hinterlegte Margin. Bewegt sich die 20.000-Euro-Position um ein Prozent, entsteht ein Gewinn oder Verlust von 200 Euro. Bezogen auf die Margin von 1.000 Euro entspricht das bereits einer Veränderung von 20 Prozent.


Wie Hebelprodukte dadurch Gewinne und Verluste verstärken können, erklären wir ausführlicher im Beitrag Warum Hebelprodukte häufig falsch verstanden werden.



Margin bei Futures: Sicherheitsleistung statt Anzahlungs


Bei Futures besitzt die Margin eine besondere Bedeutung. Ein Future bildet einen standardisierten Vertrag ab, dessen Nominalwert häufig erheblich größer ist als der Betrag, der auf dem Handelskonto hinterlegt werden muss. Die Futures-Margin ist dabei keine Kreditrate und keine Anzahlung auf den vollständigen Kontraktwert. Die CME beschreibt sie als „Performance Bond“, also als Sicherheitsleistung, mit der mögliche Verpflichtungen aus der Position abgesichert werden.

Dabei werden mehrere Marginbegriffe unterschieden.


Initial Margin

Die Initial Margin ist der Betrag, der zum Eröffnen einer Futures-Position erforderlich ist. Sie wird grundsätzlich von der Clearingstelle beziehungsweise der Börse auf Grundlage des angenommenen Risikos berechnet. Der Broker kann jedoch höhere Anforderungen stellen als die Börse. Das bedeutet, dass zwei Broker für denselben Future unterschiedliche Beträge von ihren Kunden verlangen können.


Maintenance Margin

Die Maintenance Margin bezeichnet das Mindestniveau, das während der Haltedauer einer Position aufrechterhalten werden muss. Sinkt das verfügbare Eigenkapital unter diese Grenze, kann der Broker zusätzliches Kapital verlangen, eine Verkleinerung der Position fordern oder die Position automatisch schließen. Die Aufforderung kann darauf gerichtet sein, das Konto wieder bis zur Initial Margin aufzufüllen.


Variation Margin

Offene Futures-Positionen werden regelmäßig neu bewertet. Gewinne und Verluste werden dem Konto gutgeschrieben beziehungsweise belastet. Eurex bezeichnet diese laufende Abrechnung der Gewinne und Verluste als Variation Margin; sie wird grundsätzlich in bar ausgeglichen.


Damit unterscheidet sich der Futures-Handel von einem Aktienkauf, bei dem ein unrealisierter Kursverlust zunächst nur als Veränderung des Depotwerts sichtbar ist. Bei Futures wirken sich die laufenden Wertveränderungen unmittelbar auf die verfügbare Kontodeckung aus.

Wie Futures strukturell aufgebaut sind und worin sie sich von CFDs unterscheiden, erklären wir im Beitrag Futures vs. CFDs.



Wie funktioniert die Margin bei CFDs?


Auch bei CFDs muss nur ein Teil des vollständigen Positionswerts als Margin hinterlegt werden. Der erforderliche Betrag ergibt sich meist aus dem Marktwert der Position und dem vom Anbieter vorgegebenen Margin-Satz.


Bei einer CFD-Position im Wert von 10.000 Euro und einer Marginanforderung von fünf

Prozent wären beispielsweise 500 Euro erforderlich.


Für europäische Kleinanleger gelten bei CFDs produktabhängige Hebelbegrenzungen. Bei großen Aktienindizes liegt der maximal zulässige Hebel grundsätzlich bei 20:1, was einer Mindestmargin von fünf Prozent entspricht. Bei einzelnen Aktien ist der Hebel niedriger, bei großen Währungspaaren kann er höher ausfallen. Zusätzlich gilt eine kontobezogene Margin-Glattstellungsregel: Sinkt das Kontokapital auf 50 Prozent der insgesamt erforderlichen Mindestmargin, muss der Anbieter eine oder mehrere CFD-Positionen schließen. Diese automatische Glattstellung ist kein Ersatz für einen Stop-Loss. Sie setzt erst dann ein, wenn das gesamte CFD-Konto bereits stark belastet ist. Ein sinnvoller Handelsplan sollte deshalb nicht darauf beruhen, dass der Broker die Position irgendwann zwangsweise schließt. Außerdem können die genauen Warnschwellen und Bezeichnungen vor Erreichen des gesetzlichen Glattstellungsniveaus je nach Anbieter und Handelsplattform unterschiedlich ausfallen.



Freie Margin und Margin Level


Viele CFD- und Forex-Plattformen zeigen neben der verwendeten Margin weitere Kennzahlen an. Die genaue Bezeichnung kann vom Anbieter abhängen. Typischerweise werden jedoch folgende Werte verwendet:

Begriff

Vereinfachte Bedeutung

Kontostand

Kontowert ohne laufende Gewinne und Verluste

Eigenkapital beziehungsweise Equity

Kontostand einschließlich offener Gewinne und Verluste

Verwendete Margin

Für offene Positionen gebundenes Kapital

Freie Margin

Eigenkapital abzüglich verwendeter Margin

Margin Level

Verhältnis von Eigenkapital zu verwendeter Margin

Die freie Margin wird häufig so berechnet:

Freie Margin = Eigenkapital – verwendete Margin


Das Margin Level wird typischerweise als Prozentwert angegeben:

Margin Level = Eigenkapital ÷ verwendete Margin × 100


Ein Beispiel:

Ein Konto besitzt einschließlich der offenen Positionen ein Eigenkapital von 5.000 Euro. Davon sind 1.000 Euro als Margin gebunden.

  • Eigenkapital: 5.000 Euro

  • verwendete Margin: 1.000 Euro

  • freie Margin: 4.000 Euro

  • Margin Level: 500 Prozent


Verliert das Konto anschließend 3.500 Euro, sinkt das Eigenkapital auf 1.500 Euro. Die verwendete Margin beträgt weiterhin 1.000 Euro. Das Margin Level liegt nun nur noch bei 150 Prozent.


Bei einem weiteren Verlust kann eine Warnung, ein Margin Call oder schließlich eine automatische Schließung von Positionen erfolgen. Die Begriffe und Formeln werden von CFD-Anbietern in dieser Form verwendet; entscheidend bleiben jedoch immer die konkreten Vertragsbedingungen des jeweiligen Brokers.



Was ist ein Margin Call?


Der Begriff Margin Call stammt aus einer Zeit, in der Broker ihre Kunden tatsächlich telefonisch zur Einzahlung zusätzlichen Kapitals aufforderten. Heute handelt es sich meist um eine automatische Meldung in der Handelsplattform oder um eine E-Mail.


Ein Margin Call kann entstehen, wenn:

  • offene Positionen erhebliche Verluste verursachen,

  • zu viele Positionen gleichzeitig gehalten werden,

  • sich die Marginanforderungen erhöhen,

  • oder das Konto nicht mehr genügend freie Mittel besitzt.


Der Broker kann dann verlangen, dass zusätzliches Kapital eingezahlt oder die Position reduziert wird. In schnellen Marktphasen sollte sich ein Trader jedoch nicht darauf verlassen, rechtzeitig reagieren zu können. Abhängig vom Produkt und den Vertragsbedingungen kann der Broker eine Position auch automatisch liquidieren, sobald die erforderliche Mindestdeckung unterschritten wird. Ein Margin Call ist daher keine harmlose Erinnerung. Er ist ein Zeichen dafür, dass die vorhandene Kontodeckung nicht mehr ausreichend zu den offenen Positionen passt.



Marginanforderungen können sich verändern


Die beim Einstieg angezeigte Margin muss nicht während der gesamten Haltedauer unverändert bleiben. Börsen und Clearingstellen passen ihre Anforderungen an das angenommene Marktrisiko an. Steigt die Volatilität deutlich, kann auch die erforderliche Margin steigen. CME weist ausdrücklich darauf hin, dass die Marginsätze vom Produkt und von der aktuellen Marktvolatilität abhängen.


Auch Broker können zusätzliche Sicherheitsaufschläge verlangen. Häufig gelten beispielsweise unterschiedliche Anforderungen für:

  • Positionen innerhalb eines Handelstages,

  • über Nacht gehaltene Positionen,

  • Wochenenden und Feiertage,

  • wichtige Zinsentscheidungen,

  • politische Ereignisse,

  • oder außergewöhnlich volatile Marktphasen.


Eine Position, die mit dem verfügbaren Kapital zunächst gerade noch eröffnet werden konnte, kann dadurch später zu viel Margin binden. Wer sein Konto bis an die zulässige Grenze auslastet, besitzt kaum Spielraum für solche Veränderungen.

Gerade bei kleineren Konten sollten deshalb Startkapital, Produktwahl und Marginanforderung gemeinsam betrachtet werden. Mehr dazu finden Sie im Beitrag Wie viel Startkapital braucht man wirklich zum Trading?



Warum eine niedrige Margin gefährlich wirken kann


Eine niedrige Margin erscheint zunächst attraktiv. Mit wenig gebundenem Kapital kann eine große Position bewegt werden. Genau darin liegt jedoch das Risiko. Wer nur auf die erforderliche Margin schaut, könnte beispielsweise denken: „Für diesen Trade benötige ich lediglich 500 Euro. Mein Konto besitzt 5.000 Euro, also kann ich mehrere solcher Positionen gleichzeitig eröffnen.“

Damit wird jedoch nicht berücksichtigt, wie stark sich die Positionen bei normalen Marktbewegungen verändern können. Mehrere scheinbar kleine Marginbeträge können zusammen ein erhebliches Marktengagement erzeugen. Fallen die Positionen zudem gleichzeitig, weil sie vom selben Marktrisiko abhängig sind, kann die freie Margin schnell verschwinden.


Margin sollte deshalb nicht als verfügbares Risikobudget betrachtet werden. Sie ist lediglich die technische Mindestvoraussetzung des Brokers.

Die sinnvollere Reihenfolge lautet:

  1. Zuerst wird festgelegt, wie viel Kapital maximal verloren werden darf.

  2. Danach werden Stop-Loss und Positionsgröße bestimmt.

  3. Erst anschließend wird geprüft, ob das Konto die erforderliche Margin bereitstellt.


Passt die Margin nicht zum Konto, sollte nicht automatisch das Risiko erhöht werden. Möglicherweise ist dann die Position zu groß oder das gewählte Finanzprodukt für die vorhandene Kontogröße ungeeignet.


Warum Positionsgröße, Stop-Loss und Kontorisiko immer gemeinsam betrachtet werden sollten, erklären wir grundlegend im Beitrag zum Risikomanagement im Trading.



Wie sich Marginprobleme vermeiden lassen


Ein Margin Call sollte nicht erst dann zum Thema werden, wenn die Handelsplattform bereits eine Warnung anzeigt.


Einige Grundsätze helfen, die Kontodeckung kontrollierbar zu halten:

  • Nicht die gesamte verfügbare Margin ausnutzen.

  • Positionsgrößen anhand des geplanten Verlusts und nicht anhand der maximalen Kaufkraft wählen.

  • Mehrere offene Positionen als Gesamtrisiko betrachten.

  • Vor dem Halten über Nacht die dann geltenden Marginanforderungen prüfen.

  • Ausreichenden Abstand zur Mindestmargin einplanen.

  • Veränderungen der Marginanforderungen beobachten.

  • Stop-Losses nicht nur nach der verfügbaren Margin ausrichten.

  • Handelskosten und mögliche Slippage berücksichtigen.


Dabei geht es nicht darum, jeden Margin Call mathematisch auszuschließen. In außergewöhnlichen Marktphasen können Kurslücken und schnelle Bewegungen auftreten. Ziel ist vielmehr, das Konto nicht von vornherein so stark auszulasten, dass bereits normale Schwankungen zu einer Zwangsschließung führen.

Welche Rolle Gebühren, Spread, Finanzierungskosten und Slippage dabei spielen, erklären wir ausführlicher im Beitrag Trading-Kosten: Welche Kosten beim Trading wirklich entstehen.



Häufige Fragen zur Margin


Ist die Margin eine Gebühr?

Nein. Die Margin ist grundsätzlich gebundenes Kapital beziehungsweise eine Sicherheitsleistung. Sie wird nicht allein dadurch verbraucht, dass eine Position eröffnet wird.

Trotzdem können im Zusammenhang mit der Position Kosten entstehen, etwa Kommissionen, Spread oder Finanzierungskosten für über Nacht gehaltene CFDs.


Kann der Verlust größer als die Margin sein?

Ja. Die Margin ist kein allgemeiner Verlustdeckel. Die Marktposition ist größer als das gebundene Kapital, weshalb Verluste die ursprüngliche Margin übersteigen können.

Für bestimmte Produkte und Privatkunden gelten Schutzvorschriften. Bei CFDs für europäische Kleinanleger besteht grundsätzlich ein Negativsaldoschutz. Auch die Vermarktung, der Vertrieb und der Verkauf von Futures mit unbegrenzter Nachschusspflicht an Kleinanleger wurden in Deutschland durch die BaFin beschränkt. Daraus sollte jedoch nicht geschlossen werden, dass Verluste immer auf die Margin einer einzelnen Position begrenzt wären. Je nach Produkt können weitere Guthaben auf dem Handelskonto zur Deckung der Verluste herangezogen werden.


Was bedeutet Cross Margin?

Beim Cross Margining werden gegenläufige oder risikomindernde Positionen gemeinsam betrachtet. Hält ein Marktteilnehmer beispielsweise Positionen, deren Risiken sich teilweise gegenseitig ausgleichen, kann die insgesamt erforderliche Margin niedriger ausfallen als bei einer isolierten Betrachtung jeder einzelnen Position.

Das bedeutet nicht, dass die Positionen risikolos sind. Die Margin wird lediglich auf Grundlage des gesamten Portfoliorisikos berechnet. Eurex verwendet solche Verfahren unter anderem, um gegenläufige Risiken in bestimmten Derivateportfolios zu berücksichtigen.


Ist ein Margin Call dasselbe wie ein Stop-Loss?

Nein. Ein Stop-Loss gehört zum Handelsplan und soll eine einzelne Position an einem vorher bestimmten Kurs schließen.

Ein Margin Call beziehungsweise eine automatische Margin-Glattstellung bezieht sich auf die Deckung des Handelskontos. Sie kann mehrere Positionen betreffen und erfolgt möglicherweise erst, nachdem bereits ein erheblicher Teil des Kontos verloren wurde.



Fazit


Die Margin ist eine zentrale Voraussetzung für den Handel mit gehebelten Finanzprodukten. Sie zeigt, wie viel Kapital für das Eröffnen oder Halten einer Position gebunden werden muss. Sie zeigt jedoch nicht, wie riskant der Trade tatsächlich ist.

Das Risiko entsteht durch den vollständigen Positionswert, die Bewegung des Marktes, die Positionsgröße, den Stop-Loss und die vorhandene Kontodeckung. Eine niedrige Margin macht eine Position deshalb weder günstig noch sicher. Sie ermöglicht lediglich, mit vergleichsweise wenig gebundenem Kapital ein größeres Marktengagement einzugehen. Trader sollten die Margin nicht als Zielgröße betrachten, die möglichst vollständig ausgenutzt werden soll. Sinnvoller ist es, zuerst das akzeptierte Risiko festzulegen, daraus die Positionsgröße abzuleiten und erst danach zu prüfen, ob genügend Margin und ein ausreichender Sicherheitspuffer vorhanden sind.

So wird die Margin nicht zum Instrument für maximale Kaufkraft, sondern zu einem Bestandteil eines kontrollierten Risikomanagements.




Über diesen Beitrag

Dieser Beitrag wurde von der tradekon GmbH redaktionell bearbeitet, inhaltlich geprüft und zur Veröffentlichung freigegeben. tradekon veröffentlicht Bildungsinhalte rund um Trading, Risikomanagement und Marktverständnis. Die redaktionelle Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei der tradekon GmbH. Die Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar.




 

bottom of page